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RHAPSODIEN 004

  • 16 minutes ago
  • 10 min read

Im Gespräch mit Dj Ann Tax, über das Kollektiv Klangwelt7 und ihre Sicht darauf, ein wichtiger Teil der Thurgauer Subkultur zu sein.

Juni 2026

Sarandas Kolumne erzählt musikalische Geschichten aus ihrem Leben. Alltag, aber nicht alltäglich!


Rhapsodien 001, Titelbild, Illustration Portrait Saranda


Was lange währt, wird endlich gut – oder so ähnlich.


Im Dezember noch war ich hochmotiviert und mitten im Interview für meine Januarkolumne. Doch wie so oft, hatte die grosse Mutter Kreativität andere Pläne und hat mir einen, nicht gerade sanften, Klaps verpasst.

Nicht ohne Grund, wie ich weiss, denn wer inmitten des Winters Blüten erwartet, hat es nicht anders verdient.


Was sich zu Beginn als leichte Wintermüdigkeit äusserte, hat sich zu einer ausgewachsenen Schreibblockade entwickelt und sie hatte mich voll in der Mangel.

Jene die wissen, wie sich eine kreative Blockade anfühlt, wissen wie schwierig es ist, diese auszuhalten. Und doch lohnt es sich, denn oft dient diese dann als Grundlage für die darauf folgenden Werke – welcher Art sie auch sein mögen.


Für mich fühlte es sich dieses Mal an, wie ein sengend heisser Tag in einer absolut flachen, sandigen Landschaft. Weit und breit ist nichts, was dem Auge einen Moment der Ruhe bieten würde. Der Himmel erstreckt sich wolkenlos und so still über mir, dass die eigene Einsamkeit noch extremer scheint - ich bin ein Punkt inmitten einer staubigen Schüssel.

Es ist nicht etwa, wie in den Wüsten aus den Geschichten welche, wenn auch gnadenlos und grausam, von sanften Hügeln durchzogen sind und die Hoffnung auf eine grüne Oase einen gerade noch so auf den Beinen hält.

Nein – meine Schreibblockaden-Wüste ist absolut leer.

Alles ist auf ein Minimum reduziert, ich lebe, ich atme, ich schlafe.

An sich Grund genug dankbar zu sein, aber ach - diese Eintönigkeit!


Wenn auch die meisten Kunstschaffenden wissen, dass sie solche Durststrecken vorher schon durchlaufen haben, so ist es immer wieder eine Herausforderung.

Ich verfalle jedes Mal in blinden Aktionismus und versuche mir mantraartig vorzuleiern, dass das irgendwann vorbeigehen wird und ich mich „einfach hingeben“ muss.


Ha, genau! Wie habe ich mich letztes Mal noch gleich hingegeben?


Viele kleine Ablenkungsmanöver werden gestartet – die sind besonders fies, weil man sich mit ihnen so gut selbst belügen kann. Ein bisschen wie eine Fata Morgana.

Es sind reine Trugbilder und der Verstand springt vom einen zum anderen, wie ein Vogel der keinen Ast findet, auf welchem er sich niederlassen könnte.

Und so geht es, Tag für Tag, für Tag...


Wenn dann irgendwann der Punkt kommt, an dem man seinen eigenen Sinnen bald nicht mehr traut - ein kritischer Moment - ist man kurz davor, die Wüste überlebt zu haben... denn das ist der Moment, an dem einem keine andere Wahl mehr bleibt, als den Versuch sich hinzugeben ebenfalls aufzugeben.

Das einzige was dann noch bleibt, ist die Hingabe selbst und sie ist alles, ausser das was man sich darunter vorstellt.

Hingabe kann man sich weder herbeimeditieren, noch herzitieren, noch herbeibeten.

Es ist einfach nicht möglich, mit ihr zu verhandeln. Zum Glück!



«Ha, genau! Wie habe ich mich letztes Mal noch gleich hingegeben?»



Die Hingabe ist die Schwester der Inspiration, und wie sie, gehorcht sie nur sich selbst.

Bei ihr gibt es kein „Wie“ es gibt nur ein „Ja“.

Sie umgeht die mentalen Imperien, erbaut aus Regeln, Vorsätzen und hübschen Plänen und hält den selbsternannten König, als der sich unser Verstand gerne ausgibt, ein ums andere Mal zum Narren.

Sie tut nie was du willst, aber immer, was nötig ist.

Sie ist manchmal schwer und niederschmetternd, manchmal leise und quecksilbrig.

Sie ist uralt, weise, erhaben und immer gnädig.


Portrait Saranda Zeciri
Saranda Zeciri - Autorin

So sass ich also da, in meiner ganz persönlichen Staubschüssel namens Schreibblockade, wo kein Weg herein und kein Weg hinaus führt. Es wurde hell, es wurde dunkel und ich, die ich alles versucht hatte um diesen Ort verlassen zu können, liess es endlich gut sein und tat – nichts! Ich wartete ohne zu wissen worauf.


Und da endlich, ein sanftes vibrieren, ein leises Säuseln, ein tiefes Grollen.


Man weiss, wie sich die Luft vor einem schweren Sommergewitter anfühlt, so – liebe*r Leser*in – darfst Du Dir dieses Gefühl vorstellen, wenn eine kreative Blockade fast überwunden ist.


In der Wüste überleben die Samen vieler Pflanzen lange im Untergrund ohne einen einzigen Tropfen Wasser. Wenn dann der Regen endlich kommt, verwandeln sie die Wüste innert wenigen Stunden in ein prächtiges Farbenmeer.

Mit diesem lang ersehnten Regen in meiner persönlichen Wüste, wurde auch das Gespräch mit Dj Ann Tax wieder erweckt, welche mit kreativer Kraft, Ideenreichtum und Inspiration die musikalische Wüste der Ostschweiz immer und immer wieder zum erblühen bringt.


Dj Ann Tax, Klangwelt7 und der Untergrund


Das Kollektiv und mittlerweile der Verein Klangwelt7 ist seit jeher ein bekanntes Label im Kanton und steht wie kein anderes für Untergrundkultur und echte Technoliebe.

Die Dj und Präsidentin des Labels, Anna Steuer, „Ann Tax aka Beatwitch“, führt es zusammen mit 37 Mitgliedern.

Co-Präsident Remo Zingg und Vorstandsmitglied Reto Kunz aka Kreuzton, haben die frühere Wanderdisco vor über 20 Jahren gegründet.

Zusammen mit Marco Reifler aka Grizzly bilden Sie einen Teil des Kollektivs und sind Treibkraft hinter den Events, die die Herzen und Füsse der Tanzwütigen im und um den Kanton bewegt.



Ganz nach alter Tradition, wurden kleine Raves im ausgedienten Firmengelände aus dem Boden gestampft, ein Club eröffnet, auf grossen Wiesen im Sommer die Platten gedreht und ein ehemaliges Theater inmitten des langweiligsten Dorfes im Thurgau für viele Jahre zum Kulturzentrum erhoben.

Die Kreativität in diesem kleinen Schmelztiegel ist schier unerschöpflich.

Die Frau, welche das Feuer für diesen Tiegel immer wieder neu entfacht, konnte man unschwer an ihren roten Haaren erkennen, wie sie hinter dem DJ-Pult mit der Musik mitschwingt, die Augen meist geschlossen, hochkonzentriert und mit absoluter Präzision.

Was jedoch durchaus schwer fällt, ist, ihren Stil klar zu umreissen. Zu vielschichtig ist er, um sie auf etwas festzulegen – ein Zeichen für mich, dass sie wirklich verbunden ist mit der Quelle, welche sie und ihre Kreationen nährt.


Wer denkt, sie bleibt im Schutz des Podestes und verschwindet danach im Backstage hat sie offensichtlich noch nie erlebt.

Wenn sie nicht gerade eine musikalische Geburt durchläuft, sieht man sie hinter der Bar, im Gespräch mit der Crowd, sie schleppt Eis oder kümmert sich um den Einlass.


Gemeinschaft, Freude, Musik. Was für andere ein cooler Zeitvertreib ist, lebt und atmet das Kollektiv mit jeder Pore.

«Es fällt schwer, ihren Stil klar zu umreissen. Zu vielschichtig ist er, um sie auf etwas festzulegen.»


So sagt Ann Tax auch selbst über ihre Musik; „Was ich mit meinen Sets immer wieder versuche zu vermitteln, ist das Gefühl der Gemeinschaft, dass auch mir auf zig Festivals und von vielen grossartigen DJs geschenkt wurde.“


Doch vielleicht lasse ich Sie am besten selbst erzählen. Lasse die Erinnerung an Ihre Anfänge durch meine Finger für einen kurzen Augenblick erblühen.

 

Du hast nun lange genug gewartet, liebe*r Leser*in. Vielleicht kannst Du das Bier und den kalten Rauch in der Bar, in der wir uns treffen riechen. Vielleicht kannst Du das leise klimpern der Gläser und das Murmeln der anderen Gäste hören. Vielleicht sogar das leicht klebrige, dunkle Holz des Tisches unter Deinen Fingern spüren.


Bitte, setz Dich gerne dazu.


Hallo“ begrüsst sie mich freundlich mit ihrer glockenklaren Stimme und ihrem breiten, etwas scheuen Lächeln.

Anna, Autodidaktin und durch und durch pragmatisch, ist mit dem Fahrrad zu unserem Treffen gefahren und legt ihr Gepäck ab, bevor sie zur Bar geht und für sich und mich ein Bier bestellt.


Wir sprechen über die Szene im Allgemeinen, darüber, wie sie diese empfindet und wie diese sie beeinflusst hat.


A: „Ich habe wirklich sehr früh mit dem Kreieren eigener Musik begonnen, damals noch mit Gitarre oder in Bands. Danach war ich auf vielen Festivals unterwegs, GOA und PSY war mein Ding und ich fühlte, wie mein Interesse über das blosse Hören und Tanzen hinaus geht und so beschloss ich, dass ich das selbst auch versuchen will. Damals gab es noch nicht viele Frauen in der Szene. Es war schon eher eine männliche geprägte Domäne und das war auch spürbar. Man musste sich immer wieder durchsetzen, um ernst genommen zu werden.

Ich habe mir in meinem Schlafzimmer dann selbst ein provisorisches DJ-Setting aufgebaut, damals noch mit einem Plattenspieler und einem CD-DJ 100 von einem Bekannten. Mit zehn Schallplatten und drei Psychedelic Trance CD`s habe ich dann begonnen zu üben und auszuprobieren. So lange, bis ich fand, dass es gar nicht schlecht klingt.“


Während sie erzählt lächelt sie und schüttelt den Kopf:

Schon krass, wenn ich jetzt so zurückdenke. Ich hatte ja keine Ahnung von Technik oder Ähnlichem.“


Einer Ihrer ältesten Freunde, Marco Reifler (Grizzly), hat das kleine Studio um einen Verstärker, mehr Boxen, einen Plattenspieler mit Riemenantrieb und technischem Know-How ergänzt.


A: „Es klingt so klassisch und verklärt, dieser Anfang im Schlafzimmer. Aber es war teilweise echt hart und wir haben uns das Geld für das Equipment quasi vom Mund abgespart. Mit viel Liebe zur elektronischen Musik haben wir uns dann ab ca. 2003 ernsthafter damit auseinander gesetzt und haben uns gemeinsam ins Abenteuer gestürzt.“


Auf ihren ersten richtigen Übergang ist sie besonders stolz;


A: „Das Tape besitze ich immer noch! Mit zwei Technics Plattenspieler und einem Kassettenrack ist mir in meinem Schlafzimmer mein erster richtiger Übergang gelungen.“


Der Rest des Tapes sei „grottenschlecht“ sagt sie „aber es markiert einen wichtigen Punkt in meinen Jahren als Dj - das hat echtes Können erfordert. Im Jahr 2005 hatte ich dann meinen ersten öffentlichen Auftritt - damals noch als Djane Anna - in einer Bar in Bern. Die bot vielleicht Platz für 100 Leute.“ Sie lacht laut. „Das war was!“


„So richtig mit Platten?“ frage ich sie.

Sie erzählt so, wie sie auflegt. Fliessend und mitreissend. Die Übergänge zu den einzelnen Momenten und Menschen, die sie begleitet und geprägt haben sind nie holprig.


A: „Ich ja hatte nie eine grosse Plattensammlung sondern war schnell eine CD-Djane, welche ich mir grösstenteils im Internet bestellt habe. Das Können war – ganz klar - da, aber die Kohle fehlte einfach am Anfang. Ich bereue es manchmal, dass ich nie eine Sammlung des „schwarzen Goldes“ hatte.

In der GOA und PSY Szene waren Platten weniger wichtig – die richtig guten Tracks und DJs, welche mich interessiert haben, das Genre welches ich abdecken wollte, war auf Platte erstens zu teuer, waren aber auf CD`s verfügbar und entsprachen meinem Budget.

Dadurch, dass jedoch Marco Reifler (Grizzly) immer mit Platten aufgelegt hat, hat er sich auch Soundtechnisch anders entwickelt als ich. Sein Sound entfernte sich vom PSY-Genre und mündete beim Techno und Progressive-Trance.

Interessant ist, dass wir – obwohl zusammen angefangen – uns so unterschiedlich entwickelt haben und trotzdem noch Sets zusammen spielen können.

Ich bin ihm eh wahnsinnig dankbar, da mein Sound auch mit-beeinflusst wurde.

Die Studioecke in meinem Zimmer hätte ohne ihn so nicht verwirklicht werden können.“


«Sie erzählt so, wie sie auflegt. Fliessend und mitreissend.»


Weiter an meinem Bier nippend, höre ich gebannt zu, wie sie mich zielsicher durch das Labyrinth ihrer Erinnerungen führt:


A: „Später dann, sind wir jedes Wochenende an irgendeine GOA-Party in der Schweiz. Es wurde eine Liste geführt, wo und wann die Partys gut waren, eine Strichliste, an welchen ich mich dann selbst irgendwann als Künstlerin verwirklichen konnte. Dann im Jahr 2006 ist das erste Studio entstanden und das DJ-Kollektiv, vervollständigt mit Reto Kunz aka Kreuzton hat erstmals richtig Fahrt aufgenommen.“


Ich möchte wissen, wie – und ob – die beiden ihren Sound beeinflusst haben.


A: „Als GOA-Pflänzchen wurde ich immer schneller und härter, und doch habe ich mich von Grizzly (Proggy und Techno) und Kreuzton (Proggy und Techno) irgendwann doch auch in ein neueres Genre bewegen lassen – ich habe festgestellt, dass Techno viel mehr Tiefe erlaubt - es lässt mehr Bandbreite zu.“



Dj Ann Tax
Dj Ann Tax aka Beatwitch

Sie lächelt verschmitzt;

„Wenn in einem DJ-Studio die Freunde anfangen die Türen zu schliessen, weil selbst ihnen der Sound zu schnell ist...

Ambivalenz ist wichtig und auch wichtig als Kreativschaffende, ob es Downtempo oder 160BPM sind – ich bin bei beidem dabei.

Kreuzton und ich haben viele Sets zusammen gespielt. Wir haben schon so viele für mich prägende Momente hinter den Decks geteilt.

Während Remo Zingg eher die Kraft war, welche Dinge im Thurgau fördern wollte, den wirtschaftlichen Teil abgedeckt hat und als Führungsperson dient. Seine Kraft ist die des ersten Schritts, er bietet Struktur und Ordnung. Den Grip in die ganze Sache bringt und aktiv wird.“


«Wenn in einem DJ-Studio die Freunde anfangen die Türen zu schliessen, weil selbst ihnen der Sound zu schnell ist...»


Ich erinnere mich an den Club „Provisorium“ im Nachbardorf, der eingeschlagen hatte wie eine Bombe und jedes Mal zum bersten voll war – ich frage sie danach.


A: „Das ganze ist ziemlich organisch, unter uns Freunden entstanden. Mit Partys irgendwo im Wald oder in irgendwelchen abgewrackten Bars.

Bis dann 2009 das Provisorium als Club realisiert wurde und die Partys natürlich auch wirtschaftlich funktionieren mussten. Sieben lange Jahre haben wir es geschafft, den Club zu halten.“


Wir schwelgen ein bisschen in den Erinnerungen.

Der Thurgau gilt ja allgemein eher als Langweiler-Ecke für elektronische Musik – auch und besonders wegen des „Provi“ teile ich diese Meinung jedoch nicht. Das Kollektiv ist weit über die Kantonsgrenzen bekannt und blickt auf eine zwanzigjährige Geschichte zurück. Mit Anna mittlerweile als Präsidentin und Remo Zingg als Vizepräsident.

Sie entgegnet;


A:Der Thurgau bietet leider nicht das Einzugsgebiet, wie z.B Zürich oder Konstanz oder auch andere, grössere Städte in der Schweiz. Wir haben grandiose Partys auf die Beine gestellt, wir haben uns mehr als einmal gefragt, warum wir unser Talent im Thurgau „verschwenden“ und natürlich, oder gerade wegen der Wirtschaftlichkeit, wurde dies auch zu einem grossen Frustfaktor.

Trotzdem, als damals erstmals eine Klangwelt7-Party im Firehouse (kommerzieller Club im Thurgau) stattgefunden hat, hat diese die besten Besucherzahlen in der ganzen 40 jährigen Geschichte des Firehouse gebracht. Einer der heutigen Klangwelt7 Events fasst 600 Leute im Durchlauf, die weiteren sind bei 200 – 300 Gästinnen.

Alles unter der Prämisse, dass man eigentlich zu Subkulturell unterwegs ist.

Doch am Ende, bleibt es dabei; Es geht um die Zusammenkunft. Darum, etwas grossartiges, wundervolles auf die Beine zu stellen.“


Ich nicke. Ich kann den Wunsch nach Ausdruck sehr gut nachvollziehen und natürlich bin ich neugierig, wie sie das ganze in ihren Alltag einbaut – ob sie sich extra Zeit nimmt, oder einfach aufspringt und ein Set zusammenstellt wenn es sie überkommt.


A: „Durchs Mutter sein, Arbeiten und den Alltag, spüre ich die Momente natürlich seltener. Und wenn sie da sind, kommen sie im gefühlt „dümmsten“ Moment. Daher bringe ich es im Moment ohne ein Ziel, eine Deadline nicht mehr hin. Dann kann ich die Zeitfenster klar einbauen, um die kreative Arbeit zu leisten. Ich muss sie leider aktuell planen. Aber das soll so nicht bleiben – das Ziel ist, diesen Momenten wieder mehr Raum zu geben. Klingt langweilig aber ist nun mal so.“


Und wieder sticht da ihr Pragmatismus hervor, der sie so herrlich nahbar macht und ihr Lächeln, das so einnehmend ist. Ich vergesse fast, dass hier ein Profi vor mir sitzt.


Wie so oft, wenn etwas wirklich kreatives und grosses passiert, sind da keine Scheinwerfer und es werden nicht die Marketingtrommeln gerührt - doch wird etwas in jedem berührt!

Wenn wirklich grosses passiert, finden sich die durstigen Herzen zusammen.

Jene, welche in ausgetrockneten Umgebungen immer wieder in ein jauchzendes „Ja!“ ausbrechen, wenn das Grollen in der Ferne erklingt.


Und wie der Regen kehrt auch das Kollektiv, getragen von so vielen Charakteren des Vereins, immer wieder zurück. Mit neuen Partys und neuen Klängen im Gepäck.


Der Untergrund lebt - könnt ihr es fühlen?






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